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Viele Achatschneckenarten können zu den leicht zu haltenden Terrarientieren gezählt werden und sind für den Anfänger gut geeignet. Trotzdem müssen bei der Haltung dieser Tiere einige Spielregeln beachtet werden. Die unten aufgefühten Angaben zur Haltung können von Art zu Art leicht abweichen.

Einzelhaltung Ja oder Nein?

Ganz klar nur immer in gruppen also mindst 2tiere da sie sich einfach wohler fühlen als allein. Ist ja bei den Menschen auch so=).

Terrarium oder Aquarium ?

Das Terrarium ermöglicht eine leichte Fütterung der Tiere durch die verschiebbaren Frondscheiben. Auch die Entnahme von Futterresten und Schnecken ist hier sehr einfach, sofern keine Schnecken auf den Frontscheiben des Terrariums sitzen. Nachteilig jedoch, Terrarien sind deutlich teurer als Aquarien gleicher Größe.

Bei Aquarien hingegen wird die Sicht auf die Schnecken nicht durch geteilte Frontscheiben gestört. Durch die obenliegende Öffnung kann das Bodensubstrat leicht und schnell entnommen werden. Das Öffnen des Behälters ist jederzeit möglich. Schnecken die sich auf dem Aquariumdeckel befinden können mit abgehoben werden. Die Aquarienabdeckung muß im Gegensatz zum Terrarium selber gebaut werden.


Größe des Terrariums

Die Größe des Terrariums richtet sich nach der Endgröße der Schnecken und der Zahl der Individuen, die man darin halten möchte. Ein Behälter der Abmessung 60 cm x 40 cm x 40 cm reicht für 3-5 Achatschnecken mit einer Gehäuselänge von 19 cm aus. Entsprechend mehr Schnecken können bei einer geringeren Gehäuselänge eingesetzt werden, wie z.b Achatina fulica oder Achatina iredalei.
Da die Schnecken unter Umständen sehr vermehrungsfreudig sind, sollte dieser Aspekt in die Größe des Behälters mit einfliesen.

Einrichtung des Terrariums,

kommt es gelegentlich vor, daß sie abstürzen. Fallen sie auf einen harten Gegenstand, sind Gehäuseschäden (siehe da) nicht auszuschließen. Dekorative Pflanzen werden gerne als Futter angesehen und sind bald nicht mehr vorhanden, darum empfehle ich Plastik Pflanzen sind sicher nicht die schönsten, aber die halten viel länger, als richtige Pflanzen. Glücklicherweise gibt es aber auch Pflanzen, die welche nicht auf der Speisekarte der Schnecken stehen. So verschmähen sie Gräser, Efeu, und einige Zimmerpflanzen mit festen, faserigen schmalen Blättern. Am besten, man probiert selber aus, was gepflanzt werden kann.

Temperatur

Da Achatschnecken in Afrika und teils in Südamerika beheimatet sind, benötigen sie eine höhere Temperatur als unsere einheimischen Schnecken. Die Temperatur sollte zwischen 23 und 26 °C liegen. Je nach Art der Achatinas sind Luftfeuchtigkeit und Temperatur anders. Ein Tag- Nachtwechsel der Temperatur kann sich positiv auf das Wohlbefinden der Schnecken auswirken, ist aber nicht zwingend erforderlich. Beispiel: Tagestemp. 26 °C, Nachttemp. 23 °C. Alle Achatschnecke der Gattung Archachatina werden bei den meisten Haltern mit 25°C Tages- und 23°C Nachttemperatur gehalten.

Temperaturen unter 15°C, mit wenigen Ausnahmen, vertragen diese Schnecken nicht. Ist auch nicht zu empfehlen bei Schneckenarten.

Die zur Haltung benötigte Temperatur kann durch die normale Zimmertemperatur, durch eine Glühlampe, Heizmatten oder Heizkabeln erreicht werden. Bei den letzten drei Wärmequellen ist darauf zu achten, daß die Tiere nicht direkt mit ihnen in Berührung kommen, da sie sich daran verbrennen könnten.

Beim Verlegen der Heizmatten- oder -Kabel sollte auf warme und kältere Zonen geachtet werden. Bevorzugt legen diese Schecken ihre Eier in die kältere Zone und vergraben sich selbst in der warmen Zone. Das Substrat sollte bei einer Bodenheizung nicht zu dick in das Terrarium eingebracht werden, da sonst leicht ein Wärmestau im Boden entstehen könnte, und die Wärme, durch die Isolierwirkung des Bodens, nur zum Teil an die Luft abgegeben wird. Der Bodengrund sollte beim Einsatz von Heizmatten oder Heizkabeln regelmäßig auf trockene Stellen kontrolliert werden.

Luftfeuchte

Eine Luftfeuchte von 80- 90 % rel. ist anzustreben. Diese wird am einfachsten durch kleine Lüftungsschlitze im Terrarium erreicht. Verwendet man zu große Lüftungsschlitze, muß immer wieder Wasser in das Terrarium gesprüht werden.

Licht

Da die Achatschnecken nachtaktiv sind, benötigen sie tagsüber wenig Licht in ihrem Terrarium.Darum ist das Licht mehr für die Wärmequelle zuständig. Aber allein aus optischen Gründen und nicht zuletzt für die Pflanzen sollte die Beleuchtungsstärke nicht zu gering ausfallen. Eine Beleuchtungsdauer von 10 bis 12 Stunden ist für Pflanzen ausreichend.



Substrat

Als Bodengrund für das Terrarium sollte ein feines, lockeres, feuchtespeicherndes Substrat verwendet werden, in das die Schnecken ihre Eier legen und sich selbst vergraben können. Gut geeignet ist Reptilienerde oder auch Kokosblöcke, welche diese Eigenschaften aufweist. Leider ist dieses Substrat in der Regel recht teuer. Genauso gut eignet sich Torf, der aber wegen seines niedrigen pH-Wertes unbedingt aufgekalkt werden muß. Normale Blumenerde kann Dünger und Bodenhilfsstoffe (Styropor, Hygromull) enthalten und ist daher als Substrat ungeeignet. Blähton oder Pflanzton, welcher für die Hydrokultur von Pflanzen hergestellt wird, eignet sich nach meiner Erfahrung nicht, da diese meiner Meinung nach keine artgerechte Haltung

Winterruhe
Viele Achatschneckenarten halten wärend unserer kalten Jahrenszeit eine Winterruhe. Dabei handelt es sich genauer gesagt um eine Überdauerung der Trockenzeit in ihren natürlichen Lebensräumen. Die Schnecken fangen an, egal welcher Art, sollte feucht, aber nicht nass gehalten werden., sich im Substrat einzubuddeln und verschließen ihre Mündung mit einem Kalkdeckel  Dieser Kalkdeckel dient der Schnecke als Verdunstungsschutz. Während dieser Zeit fressen die Schnecken nichts und können bis zu einem halben Jahr in dieser Trockenruhe ausharren. Dabei könne sie bis zu 60% ihres Gewichtes verlieren. Um eine Austrocknung der Schnecken zu verhindern, sollte der Bodengrund im Terrarium immer leicht feucht gehalten werden. Wenn es nicht unbedingt nötig ist, sollten man sie in ihrer Winterruhe nicht stören. Die Winterruhe kann sich positiv auf die Vermehrung der Schnecken auswirken.

Von Steinen und anderen harten Gegenständen ist im Schneckenterrarium abzuraten. Kriechen die Schnecken über die Terrariendec



©by achatschnecken.ch und achatinidae.com                                                                                            wer Berichte oder Bilder will sollch sich doch bei mir melden.



 
   
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